Dienstag, 22. August 2017

Die Wimsener Höhle


Am Sonntag waren wir wieder
mit Freunden unterwegs.
Dieses Mal landeten wir auf der
Schwäbischen Alb in der Nähe von Zwiefalten.

Dort befindet sich die Wimsener Höhle
- die einzige mit dem Kahn 
befahrbare Wasserhöhle Deutschlands.


Wir haben sofort, als wir dort ankamen,
die Tickets für unsere Kahnfahrt gelöst,
mussten aber noch drei Stunden warten,
bis wir an der Reihe waren.


Das ist aber kein Problem,
denn direkt daneben befindet sich die
Dort haben wir noch etwas getrunken
und unsere Mädels ein Eis gegessen.

Auf deren Website könnt Ihr auch
tolle Bilder der Höhle sehen.




Zur Gaststätte gehört auch ein Wasserspielplatz,
den unsere Mädels über eine kleine Brücke
von der Terrasse aus erreichen konnten.



Da wir aber so reichlich Zeit hatten
bis zu unserer Höhlenfahrt,
sind wir noch ein wenig an der Zwiefalter Ach,
die in der Wimsener Höhle (oder auch Friedrichshöhle)
entspringt, entlang gewandert.





Ist das Wasser nicht wahnsinnig klar?





Dann war endlich der ersehnte Moment da:


Wir durften mit dem Kahn in die Höhle fahren.


Die geführte Kahnfahrt dauert etwa 10 Minuten.
Für die Mädels war es sehr abenteuerlich,
denn zum einen entdeckten wir eine 
schlafende Fledermaus und zum anderen
mussten wir immer wieder die Köpfe einziehen.


Die Höhle ist teilweise beleuchtet,
so dass man das glasklare Wasser wunderbar sehen kann.


 Dieser Ausflug hat uns allen wieder sehr gut gefallen.
Euch auch? :-)

Ganz liebe Grüße
Melanie

Sonntag, 20. August 2017

Ein Tag am Lech


Achtung!
Bilderreich!

Am Freitag waren meine Mädels und ich
mit Freunden zum zweiten Mal
bei Füssen (klick drauf).


Das Wetter war klasse, so dass wir zwischen den Bäumen
immer wieder das türkisgrüne Wasser des Lechs bestaunen konnten.




Da uns über den Baumkronen doch sehr warm wurde,
haben wir am Lechufer danach zuerst mal Picknick gemacht
und uns am kühlen Wasser des Lechs erfrischt.






Nach unserem Picknick haben wir dann 
den Auwaldpfad unter dem Baumkronenweg erkundet.
 Dort können die Kinder verschiedene 
Abenteuer am und im Wasser erleben.







Zwischendurch bietet sich einem immer wieder
ein kurzer Blick auf den Lech.


Nach etwa der Hälfte des Pfades kann man
einen Abstecher zum Lechfall und 
der Lechschlucht machen, was sich durchaus lohnt.


Blickt man von der Brücke auf dem linken Bild
flussaufwärts, sieht man den Lech und den Lechfall.


Blickt man flussabwärts, 
sieht man die Lechschlucht.



Schön, dass Ihr uns begleitet habt.
Ich hoffe, unser Ausflug hat Euch gefallen.

Ganz liebe Grüße
Melanie

P.S.: Vor fast vier Jahren waren wir schon mal hier.

Dienstag, 15. August 2017

Mariä Himmelfahrt


Wir feiern hier heute Mariä Himmelfahrt.
Ich gebe ja zu, dass dieser Feiertag für mich 
immer wieder überraschend kommt. 
Ich bin Lehrerin in Bayern und deshalb fällt dieser Feiertag
für uns in die Sommerferien und geht damit etwas unter.

In Bayern gilt der Feiertag nur in Gemeinden mit überwiegend
katholischer Bevölkerung. Mariä Himmelfahrt ist auch
in Österreich, in vielen Kantonen der Schweiz,
in Liechtenstein, Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, Polen,
Portugal und Spanien ein gesetzlicher Feiertag.

Hier in unserer Gemeinde ist es Brauch, Kräuter in 
der Kirche weihen zu lassen. Dabei werden Kräuter zu
Buschen zusammengebunden und gesegnet,
um sie danach im Haus aufzuhängen.
Sie sollen vor Krankheiten, Gewitter und Blitzschlag schützen.

 "Einer Legende nach öffneten die Jünger das Grab Mariens 
und fanden nicht ihren Leichnam, sondern blühende Blumen und Kräuter. 
Daraus hat sich die Tradition der Kräutersegnung entwickelt. 
Heute wird daraus oft auch der Appell abgeleitet, die Natur mitsamt ihrer Schönheit
und Heilkraft wieder stärker zu achten."
Quelle:

 Wie gesagt, der Feiertag kommt für mich jedes Jahr
sehr überraschend :-) Deswegen habe ich gestern
total vergessen einen Kräuterbuschen für die Kirche zu binden.
Aber ich weiß dennoch um die Schönheit und Heilkraft der Natur.

Deswegen zeige ich heute Bilder von unserer Kapuzinerkresse.
Jeden Tag knabbere ich beim Gießen eine ihrer Blüten.

Dieser Pflanze wird eine antibiotische und antibakterielle Wirkung zugeschrieben.
Im letzten Winter habe ich erstmals die Kapuzinerkresse 
in Form von Tropfen (TROPAEOLUM) genommen.
Und was soll ich sagen ...
Ich musste zum ersten Mal seit Jahren kein Antibiotikum
gegen meine alljährliche Nebenhöhlenentzündung einnehmen.







Die Samen habe ich von meiner Freundin Silke bekommen. 
Anfangs dachte ich schon, dass sie wegen des Spätfrostes
Ende April nicht wachsen wollen.
Aber man muss einfach geduldig sein ;-)
 
Schaut mal, wie die Kresse im September 2016 aussah:
 


Nur die Kresse am Hoiza (Heureiter, Dieme)
will nicht so recht in die Höhe klettern.


Aber ich muss vielleicht einfach nur geduldig sein ;-)

Ganz liebe Grüße
Melanie

Montag, 14. August 2017

Groß geworden


... sind die Stockenten an unserem Bach.
Noch sehen sich Männchen und 
Weibchen zum Verwechseln ähnlich.
Wusstet Ihr, dass die Erpel erst
im ausgewachsenen Alter ihr Balzkleid 
mit dem grünmetallischen Kopf, 
dem gelben Schnabel und dem weißen Halsring haben.
Bis August kann man Männchen 
und Weibchen lediglich an der Schnabelfärbung
und an dem blauen Flügelspiegel des Männchens unterscheiden.

Na, wisst Ihr nun, welches der beiden 
das Weibchen und welches das Männchen ist?


So sahen die Kleinen noch im Mai aus:


Die Stockenten sind also 
demnach gerade Jugendliche ;-)
Das merkt man auch an ihrem Verhalten.
Sie sind nachts ständig unterwegs
(Ich höre sie nachts immer wieder rufen.)
und schlafen tagsüber ;-)


Beim Schlafen schieben sie 
ihren Schnabel unter den Flügel.


Die Augen sehen etwas seltsam aus,
sie erinnern fast an blinde Augen.


Manche schlafen auch auf einem Bein :-)


Ganz liebe Grüße
Melanie